letzte Aktualisierung 08.06.2026 (Jugend)
Drei Tage lang stand das Schießsportzentrum des Schützenverein Walldorf ganz im Zeichen des internationalen Schießsports. Vom 15. bis 17. Mai trafen sich Athletinnen und Athleten aus Schweden, Finnland, Frankreich, Österreich, Katar sowie der deutschen Nationalmannschaft und Athleten aus mehreren deutschen Landesverbänden zum traditionsreichen Ländervergleich und Grand Prix in den Disziplinen „Laufende Scheibe“.
Bereits seit mehreren Jahren richtete der Verein diese internationale Veranstaltung in der Astorstadt Walldorf aus und durfte dabei über 40 Sportlerinnen und Sportler, Trainer sowie Betreuer begrüßen. Trotz wechselhafter Witterung mit Regen und ungewöhnlich kühlen Temperaturen herrschte an allen Wettkampftagen eine ausgezeichnete Atmosphäre. Zwischen den Wettkämpfen nutzten viele Teilnehmer die Vereinsräume zum Aufwärmen und zum sportlichen Austausch.
Für das leibliche Wohl sorgte erneut ein engagiertes Helferteam des Vereins. Besonders das gemeinsame Barbecue am Samstagabend wurde zu einem Höhepunkt des Wochenendes: Bei angenehmeren Temperaturen saßen Sportler und Gäste lange zusammen und pflegten die internationalen Kontakte, bevor am Sonntag die letzten Entscheidungen und die Siegerehrung auf dem Programm standen.
Zur Siegerehrung begrüßte der Wettkampfleiter Matthias Mail unter anderem den Vizepräsidenten Sport des Dt. Schützenbundes, Volker Kächele, den Vizepräsidenten für Verbandsorganisation des Badischer Sportschützenverbandes Alexander Kraft sowie den Vorsitzenden des Schützenvereins Walldorf, Alfred Stricker. Er lobte die gute Versorgung durch den Verein und die Möglichkeit, dass dieses Event in Walldorf ausgetragen wird.
Sportlich setzte vor allem die schwedische Mannschaft die Maßstäbe des Wochenendes. Mit insgesamt acht ersten, drei zweiten und zwei dritten Plätzen in Mannschafts- und Einzelwertungen war die Equipe um Oskar Eliasson, Jesper Nyberg und Pontus Thuresson die erfolgreichste Nation des Turniers. Dahinter folgte Finnland mit sechs ersten, zwei zweiten und drei dritten Platzierungen.
Besonders herausragend präsentierte sich Jesper Nyberg aus Schweden, der sowohl im Kleinkaliber- als auch im Luftgewehrbereich mehrere Einzelwertungen gewann. Ebenfalls stark präsentierte sich Ida Heikkilä aus Finnland, die bei den Damen dominierte. Aus deutscher Sicht überzeugte unter anderem Peter Walter aus Baden mit Siegen bei den Seniorenwertungen im Ländervergleich.
Im Mannschaftswettbewerb „Laufende Scheibe Kleinkaliber 50 Meter“ setzte sich Schweden mit 1.746 Ringen vor Finnland und Frankreich durch. Auch im MIX-Wettbewerb blieb Schweden mit 1.160 Ringen an der Spitze.
Beim Grand Prix mit dem Luftgewehr über 10 Meter sicherte sich Schweden erneut den Mannschaftssieg vor Deutschland und Finnland. In den Einzelwettbewerben belegten die schwedischen Schützen ebenfalls zahlreiche Spitzenplätze. Im MIX-Wettbewerb der Herren gelang den Schweden sogar ein Dreifacherfolg durch Jesper Nyberg, Pontus Thuresson und Oscar Eliasson.
Die Veranstaltung zeigte einmal mehr, welchen hohen Stellenwert das Walldorfer Turnier inzwischen im internationalen Kalender der Disziplin „Laufende Scheibe“ besitzt. Neben hochklassigen sportlichen Leistungen stand vor allem die internationale Begegnung und die freundschaftliche Atmosphäre im Mittelpunkt eines rundum gelungenen Wettkampfwochenendes.
Beim 68. Stadtschützenfest der Sportschützen der Astorstadt trotzten Verein und Gäste dem regnerischen Feiertagswetter und bewiesen eindrucksvoll, dass Tradition, Geselligkeit und sportlicher Ehrgeiz auch bei grauem Himmel bestens harmonieren. Mit den obligatorischen drei Böllerschüssen eröffneten die Schützen am Vormittag des Feiertages Christi Himmelfahrt offiziell ihr beliebtes Fest und begrüßten zahlreiche Besucher auf dem Vereinsgelände.
Dank der großzügig überdachten Flächen konnten die Gäste das abwechslungsreiche Programm ungestört genießen. Im Mittelpunkt stand dabei das Mannschaftsschießen für Arbeitsgemeinschaften, Familien, Interessengruppen und Vereine. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mussten im Liegendanschlag auf eine Zehner-Ringscheibe in 100 Metern Entfernung ihr Können unter Beweis stellen. Neben Präzision und Konzentration war vor allem Teamgeist gefragt, denn den erfolgreichsten Mannschaften winkten attraktive und reich gefüllte Präsentkörbe.
Auch die Einzelstarter kamen sportlich voll auf ihre Kosten. In der Disziplin Kleinkaliber 50 Meter wurden ebenfalls spannende Wettkämpfe ausgetragen, die zahlreiche Zuschauer an die Schießstände lockten. Darüber hinaus bot die beliebte Schießbude Gelegenheit, sich mit dem Luftgewehr selbst einmal auszuprobieren und erste Erfahrungen im Schießsport zu sammeln.
Doch nicht nur die sportlichen Wettbewerbe prägten das Festgeschehen. In den Tischreihen entwickelte sich ein geselliges Miteinander mit vielen Gesprächen, guter Unterhaltung und kameradschaftlichem Austausch. Besonders zur Mittagszeit herrschte großer Andrang, als der weit über die Vereinsgrenzen hinaus bekannte Spießbraten sowie weitere kulinarische Spezialitäten serviert wurden. Am Nachmittag zog das traditionell reichhaltige Kuchenbuffet zahlreiche Gäste an und sorgte für einen gelungenen Ausklang des Festtages.
Bei der abschließenden Siegerehrung dankte Oberschützenmeister AS allen Festbesuchern für ihr Kommen sowie für die fair geführten Wettkämpfe. Anschließend übergab er das Wort an Gewehrreferent Peter Scherz, der die Ehrungen der erfolgreichen Teilnehmer vornahm.
In der Disziplin Kleinkaliber 100 Meter setzte sich die Mannschaft „Rogge und seine Girls“ mit starken 299,8 Ringen an die Spitze des Teilnehmerfeldes. Platz zwei belegte die Familie Mayer mit 291,0 Ringen, gefolgt vom „Stolzen Kranz Walldorf“, der mit 288,3 Ringen den dritten Rang erreichte.
Als erfolgreichste Einzelstarter und geehrte Durchgangsbeste in der Disziplin Kleinkaliber 50 Meter wurden schließlich Christian Heller, Tim Nelhübel und Roland Schindler ausgezeichnet.
Vom 14. bis 17. Mai 2026 wird der SVW zum Austragungsort zweier bedeutender Wettbewerbe in der Disziplin „Laufende Scheibe“. Mit dem Ländervergleichskampf sowie dem Grand Prix Laufende Scheibe 2026 stehen gleich zwei Veranstaltungen im Kalender, die nationale und internationale Spitzenschützen zusammenführen und eine wichtige Rolle im internationalen Wettkampfgeschehen einnehmen.
Internationales Teilnehmerfeld und deutsche Auswahl am Start
Neben sechs Landesverbänden aus Deutschland haben aktuell sechs Nationen ihre Teilnahme zugesagt: Estland, Finnland, Frankreich, Österreich, Qatar und Schweden. Damit ist ein hochklassiges und breit aufgestelltes Teilnehmerfeld garantiert.
Aus deutscher Sicht stehen insbesondere die Athletinnen und Athleten des Deutschen Schützenbundes im Fokus, die Deutschland bei der bevorstehenden Weltmeisterschaft vertreten werden. Für sie bieten die Wettkämpfe beim SVW eine wertvolle Gelegenheit, sich unter Wettkampfbedingungen mit internationaler Konkurrenz zu messen und den eigenen Leistungsstand zu überprüfen.
Wichtige Standortbestimmung vor der Weltmeisterschaft
Die Wettbewerbe mit dem Kleinkaliber- und dem Luftgewehr gelten als wichtige Vorbereitung auf die anstehende Weltmeisterschaft in Tallinn. Die Disziplin „Laufende Scheibe“ stellt dabei hohe Anforderungen an Präzision, Reaktionsvermögen und Konzentrationsfähigkeit und zählt zu den technisch anspruchsvolleren Bereichen des Schießsports.
Zeitplan der Veranstaltung
Der Schützenverein freut sich auf internationale Gäste
Mit der Ausrichtung dieser beiden Wettbewerbe unterstreicht der SV Walldorf seine Rolle als leistungsstarker Veranstalter im Schießsport. Der Verein freut sich darauf, Sportlerinnen und Sportler aus dem In- und Ausland begrüßen zu dürfen und erwartet spannende Wettkämpfe auf hohem Niveau.
Zuschauerinnen und Zuschauer sind herzlich eingeladen, die Wettkämpfe vor Ort zu verfolgen und internationalen Spitzensport live zu erleben.
Die Sportschützen der Astorstadt Walldorf trauern um ihren Vereinskameraden Artur Eustachi, der am 29. März des Jahres im Alter von 87 Jahren verstorben ist.
Artur Eustachi wurde, nachdem er erfolgreich am Stadtschützenfest 1966 teilgenommen hatte, Mitglied im Walldorfer Schützenverein.
Sein Augenmerk galt vornehmlich der Luftpistolendisziplin. Dabei war „Schützenbruder“ Eustachi nicht nur bei Freundschaftswettkämpfen mit benachbarten Schießsportvereinen mit den erzielten Ergebnisleistungen erfolgreich, sondern schoß auch als Starter der jeweiligen Kreis- und Bezirksmeisterschaften beachtliche Wettkampfergebnisse, die zu Einzel- und Mannschaftsbestsplatzierungen führten.
Auch sei an seine handwerkliche Arbeit beim Erweiterungsbau des Schützenhauses erinnert.
All dieses Engagement führte zu mancherlei Ehrungen, die Artur Eustachi in derzurückliegenden Zeit entgegen nehmen durfte. „Sein Verein“, der SV Walldorf, verlieh ihm die bronzene und silberne Ehrennadel, vom Badischen Sportschützenverband und dem Deutschen Schützenbund wurden ihm die goldene Ehrennadeln für 50-jährige Vereinszugehörikeit verliehen.
Seiner Gattin Gisela und seinen Kindern wendet sich unsere aufrichtige Anteilnahme zu.
Eine vieljährigen Tradition folgend, führten die Sportschützen des SV Walldorf auch heuer wieder ihren Wettkampf um die Oster-Ehrenscheibe durch. Dies übrigens zum 67. Mal.
Zu diesem Match trafen sich zahlreiche Starter am Vormittag des Ostermontags im Schießsportzentrum des Vereins.
Geschossen wurde – wie in den Vorjahren – mit dem Kleinkaliber-Sportgewehr im stehend-Auflage-Anschlag auf eine in 50m Distanz befindliche Ringzahlscheibe nach Norm des Deutschen Schützenbundes.
Die von Mario Becker einmal mehr gefertigte Ehrenscheibe mit entsprechendem österlichen Motiv stiftete Klaus-Peter Ganz.
Vor der sich anschließenden Siegerehrung hieß Schützenmeister Patrick Schell in der „Schützenstube“ des Vereins alle Anwesende herzlich willkommen, um danach die Namen der Bestplatzierten bekanntzugeben.
Von Applaus begleitet wurde Christine Baust als Siegerin des diesjährigen Traditionswettkampfes beglückwünscht. Auf den weiteren Plätzen folgten Franz Berlinghof, Ronald Rogge, Konstantin Günther und Rolf Mohr.
Und mit dem Hinweis auf den nächsten Traditionswettkampf, der bei der im Oktober stattfindenden “Walldorfer Straßenkerwe“ geschossen wird, endete dieses Meeting der Sportschützen aus der Astorstadt.
Am Wochenende vor Ostern veranstaltete der Schützenverein Walldorf sein traditionelles Ostereierschießen und konnte sich über eine sehr gute Resonanz freuen. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher fanden den Weg in das voll besetzte Vereinsheim, um an der beliebten Veranstaltung teilzunehmen.
Die Veranstaltung stand dabei unter der Regie der Jugendleitung. Besonders erfreulich war, dass zahlreiche Nachwuchssportlerinnen und -sportler aus der Jugend aktiv an der Organisation und Durchführung beteiligt waren. Tatkräftige Unterstützung erhielten sie zudem von ihren Eltern, die entweder vor Ort mithalfen oder mit Kuchenspenden zum gelungenen Ablauf beitrugen.
Geschossen wurde mit dem Luftgewehr aufgelegt auf Scheiben. Für jeden Treffer ins Schwarze wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit einem bunten Osterei belohnt – ein Anreiz, der für viel Freude und Ehrgeiz sorgte. Auch der Nachwuchs kam nicht zu kurz: Kinder unter 12 Jahren konnten mit dem Lichtgewehr erste Erfahrungen im Schießsport sammeln und so spielerisch an die Disziplin herangeführt werden.
Neben dem sportlichen Angebot war auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Die Gäste konnten sich über ein reichhaltiges Speisenangebot sowie ein großes Kuchenbuffet freuen, das zum gemütlichen Verweilen einlud. Für die jüngsten Besucher stand zudem ein eigener Spielbereich mit zahlreichen Beschäftigungsmöglichkeiten außerhalb der Schießhalle zur Verfügung, der ebenfalls rege genutzt wurde.
Mit den vielen gewonnenen Ostereiern konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bestens auf das bevorstehende Osterwochenende einstimmen.
Der Schützenverein Walldorf bedankt sich herzlich bei allen Besucherinnen und Besuchern für die Teilnahme und die gelungene Veranstaltung. Gleichzeitig lädt der Verein bereits jetzt zu den kommenden Terminen ein: dem Stadtschützenfest am Vatertag mit Einzel- und Mannschaftswettbewerben im Kleinkaliberschießen sowie dem traditionellen Spießbraten und – im Spätjahr – dem beliebten Adventsschießen.
Die Sportschützen der Astorstadt Walldorf trauern um ihren Vereinskameraden Gerhard Vogel, der am 25. März im Alter von nahezu 86 Jahren verstarb.
Gerhard Vogel gehörte seit den zurückliegenden sechziger Jahren dem Schützenverein Walldorf – zunächst als unterstützendes – dann ab 1980 als aktives Mitglied an.
Dabei galt sein Augenmerk vornehmlich der Arbeit im Schießsportzentrum des Vereins. Die vielfachen Veränderungen und zahlreichen baulichen Erweiterungen, bei denen sich „Schützenbruder“ Gerhard Vogel engagierte, seien in dieser kleinen Betrachtung ebenso erwähnt, wie sein Mitwirken bei feierlichen Anlässen.
Dies wiederum würdigte „sein“ SV Walldorf mit der Verleihung der bronzenen, silbernen und goldenen Ehrennadel sowie dem Ehrenwappen in Bronze. Vom Badischen Sportschützenverband und vom Deutschen Schützenbund durfte Gerhard Vogel bereits vor Jahren die silbernen Ehrennadeln entgegennehmen.
So war es nun am Nachmittag des zurückliegenden Mittwochs. dem 01. April, insbesondere für seine Vereinskameraden eine Ehrenpflicht, ihn auf seinem letzten Weg im Walldorfer Friedhof zu begleiten.
Seiner Gattin Ursula und seinen Kindern wendet sich unsere von Herzen kommende Anteilnahme zu.
Ein ganz besonderer Anlass führte Vertreter des Vereins kürzlich zu einem erfreulichen Besuch: Unser ältestes Vereinsmitglied, Walter Kaiser, feierte seinen 99. Geburtstag.
Zu diesem beeindruckenden Jubiläum überbrachten Vorstand Alfred Stricker gemeinsam mit Jugendleiterin Birgit Stricker die herzlichsten Glückwünsche der gesamten Vorstandschaft sowie des Vereins. In geselliger Runde wurde dem Jubilar für seine langjährige Treue und Verbundenheit zum Schützenverein gedankt.
Mit dabei war auch Peter Ganz, der bis zur letzten Hauptversammlung das Amt des 2. Vorstands innehatte und es sich nicht nehmen ließ, persönlich zu gratulieren. Ebenfalls anwesend war Bürgermeister Matthias Renschler, der dem Jubilar die besten Wünsche der Stadt übermittelte.
Der Schützenverein ist stolz, ein so langjähriges und immer noch engagiertes Mitglied in seinen Reihen zu wissen, und wünscht Walter weiterhin alles Gute, vor allem Gesundheit und viele schöne Momente im Kreise seiner Familie und Freunde.
Vorstand Alfred Stricker, der Jubilar Walter Kaiser, Bürgermeister Matthias Renschler sowie Klaus-Peter Ganz (vlnr)
Am 20. März 2026 fand die Jahreshauptversammlung des SVW mit Neuwahlen statt. Der 1. Vorsitzende Alfred Stricker konnte hierzu 31 stimmberechtigte Mitglieder begrüßen und eröffnete die Versammlung. Nach der Totenehrung wurde die ordnungsgemäße Einladung sowie die Beschlussfähigkeit festgestellt und die Tagesordnung genehmigt.
Im Anschluss wurde das Protokoll der letzten Jahreshauptversammlung verlesen. In seinem ausführlichen Jahresrückblick blickte Oberschützenmeister Alfred Stricker auf ein äußerst aktives und erfolgreiches Jahr zurück. Neben sportlichen Erfolgen konnte der Verein auch gesellschaftlich überzeugen. Besonders erfreulich ist der hervorragende Zustand der gesamten Schießanlagen. Im vergangenen Jahr wurden die 50/100m-Anlage sowie die Anlage für die laufende Scheibe umfassend erneuert und bieten gute Trainings- und Wettkampfmöglichkeiten.
Auch bei den öffentlichen Veranstaltungen zeigte sich der Verein bestens organisiert und wurde von den Besuchern sehr positiv wahrgenommen. Alfred Stricker bedankte sich ausdrücklich bei allen Helferinnen und Helfern – sei es bei Arbeitseinsätzen, Veranstaltungen, als Kuchenspender oder im Trainingsbetrieb. Ein besonderer Dank galt zudem den Vorstandsmitgliedern, die nicht mehr zur Wahl antraten, insbesondere dem Schützenmeister Klaus-Peter Ganz.
Es folgten die Berichte der Referenten aus den Bereichen Sport, Jugend, Damen, Pistole, Gewehr, laufende Scheibe, Auflage sowie Presse/Archiv, die die breite und erfolgreiche Vereinsarbeit eindrucksvoll unterstrichen. In der anschließenden Aussprache wurde besonders hervorgehoben, dass im Jahr 2025 insgesamt 25 neue Vereinsrekorde erzielt wurden.
Kassenprüferin Michaela Schleich bestätigte eine einwandfreie Kassenführung und lobte die sorgfältige Arbeit des Schatzmeisters. Auf ihren Vorschlag wurde die Vorstandschaft einstimmig entlastet.
Bei den Neuwahlen wurden alle Positionen einstimmig besetzt. Die Vereinsführung bleibt damit in bewährten Händen und wird um neue Gesichter ergänzt:
Oberschützenmeister bleibt Alfred Stricker, Schützenmeister wurde Patrick Schell.
Weiterhin wurden wieder in ihr Amt gewählt Schatzmeister Karsten Quintel, Schriftführerin Christine Lukat, Birgit Stricker (Jugend), Dinah Sass (Damen) und Konstantin Günther (Sport). Mehrere Beisitzer sowie zahlreiche Referenten für die einzelnen Disziplinen ergänzen die Gesamtvorstandschaft.
Da keine Anträge eingereicht wurden, nutzte der Oberschützenmeister den Punkt „Verschiedenes“ für eine besondere Ehrung: Holger Herrwerth wurde für seine langjährige Tätigkeit als Referent Auflage mit der bronzenen Ehrennadel des Vereins ausgezeichnet.
Mit Hinweisen auf kommende Termine, insbesondere das Ostereierschießen sowie Veranstaltungen des Landesverbandes, schloss AS die Versammlung und verabschiedete die Teilnehmer.
Der Schützenverein durfte sich kürzlich über eine großzügige Unterstützung freuen: Im Rahmen einer Veranstaltung der Volksbank Kraichgau nahmen Vorstand Alfred Stricker sowie der Jugendvertreter Elias Hofmann stellvertretend für den Verein einen Spendenscheck in Höhe von 1.000 Euro entgegen. Überreicht wurde dieser von Herrn Lukas Müller, Filialleiter der Volksbank in Walldorf.
Die Spende kommt dem Projekt „Modernisierung der Schießanlage“ zugute. Durch die Erneuerung stehen den Sportlerinnen und Sportlern des Vereins nun weitere moderne Trainingsanlagen zur Verfügung. Diese bieten optimale Bedingungen für ein zeitgemäßes Training und unterstützen insbesondere die erfolgreiche Jugendarbeit des Vereins.
Gerade für die jungen Schützinnen und Schützen ist eine moderne Trainingsumgebung ein wichtiger Baustein in der Vorbereitung auf Wettkämpfe und Meisterschaften. Der Verein bedankt sich herzlich bei der Volksbank für die Unterstützung und das Engagement für den lokalen Sport.
Mit großer Trauer nimmt der Schützenverein Walldorf Abschied von seinem langjährigen Mitglied Wolfgang Haug, der im Alter von 68 Jahren verstorben ist.
Wolfgang trat im Jahr 2001 unserem Verein bei und war seitdem eng mit dem SV Walldorf verbunden. Sein Wirken reichte jedoch weit über die Vereinsgrenzen hinaus: Als Geschäftsführer des Badischer Sportschützenverband sowie als Sportkoordinator und Trainer A des Deutscher Olympischer Sportbundes setzte er Maßstäbe in der Aus- und Fortbildung im Sportschießen.
Mit großer Leidenschaft vermittelte er Wissen, förderte Talente und engagierte sich besonders intensiv für die Jugend. Viele Trainerinnen und Trainer haben durch seine Lehrgänge und Schulungen wertvolle Impulse erhalten. Zahlreiche Übungsleiter- und Trainerlehrgänge, die in unserem Schützenhaus stattfanden, wurden von ihm kompetent geplant und durchgeführt.
Als Kampfrichter des DSB bei Bundesligawettkämpfen war Wolfgang im Einsatz und brachte auch hier seine Erfahrung und Souveränität ein. Für seine herausragenden Verdienste wurde ihm 2015 die Goldene Ehrennadel des Deutscher Schützenbund verliehen.
Wir verlieren mit Wolfgang Haug einen engagierten Mitstreiter, einen geschätzten Ratgeber und einen guten Freund. Sein Wirken wird in unserem Verein und darüber hinaus in dankbarer Erinnerung bleiben.
Unser Mitgefühl gilt seiner Familie und allen Angehörigen.
Im festlich geschmückten Werner‑Koppert‑Saal und dem angrenzenden Gastraum des Schützenvereins fand am Samstagabend unsere traditionelle Königsfeier 2026 statt. Die scheidende Königsfamilie und die Beisitzer hatten den Saal liebevoll dekoriert und schufen damit den würdigen Rahmen für einen stimmungsvollen Abend mit Sektempfang, gutem Essen, Ehrungen und Proklamation.
Oberschützenmeister Alfred Stricker eröffnete die Veranstaltung und hieß unter den zahlreichen Teilnehmern insbesondere Bürgermeister Renschler, die anwesenden Ehrenmitglieder sowie die noch amtierende Königsfamilie herzlich willkommen. In seiner Ansprache lobte er zugleich ausdrücklich die vielen sportlichen Erfolge und die vielfältigen gesellschaftlichen Veranstaltungen des vergangenen Jahres, die das Vereinsleben nachhaltig bereicherten. Er bedankte sich bei der noch amtierenden Königsfamilie für das Ausrichten des Sektempfangs sowie für das reichhaltige Salat- und Nachtischbuffet. Anschließend wurde das Buffet eröffnet und das gemeinsame Essen genossen.
Nach dem Grußwort des Bürgermeisters folgten die Vereinsehrungen. Mit der bronzenen Vereinsnadel wurde Sören Troffer ausgezeichnet. Eine besondere Sonderehrung erhielt Simon Greulich für seinen 3. Platz bei den Deutschen Meisterschaften und den 1. Platz beim nationalen Wettbewerb „Faszination Lichtschießen“. Als besondere Würdigung wurde Walter Kaiser zum Ehrenmitglied ernannt. Walter, 98 Jahre jung, ist weiterhin sportlich aktiv, erzielt auf Kreis‑ und Landesebene beeindruckende Platzierungen und nimmt aktiv an allen Vereinsveranstaltungen teil.
Für langjährige Verbandsmitgliedschaft wurden geehrt:
· 25 Jahre: Marion Enzenauer, Rainer Enzenauer, Christopher Sass
· 40 Jahre: Bruno Beilharz, Harry Berghoff, Oliver König, Marko Müller, Michael Müller, Alexander Wüst
· 50 Jahre: Alexandra Kostek, Motria Schneider, Heinz Stegmüller, Willi Wagner
· 60 Jahre: Artur Eustachi
Nach einer musikalischen Unterbrechung gab die scheidende Königsfamilie die Königsketten zurück und es folgte die Ehrung der Gewinner der Wander- und Standpokale:
· Wanderpokal Walter Prokop: Stefanie Friedrich
· Wanderpokal Heinz Merklinger: Michael Greulich
· Wanderpokal Walter Prokop (BSV): Dinah Sass
· Wanderpokal Stadt Walldorf (überreicht vom Bürgermeister): Peter Scherz
· Wanderpokal Familie Vonthron (überreicht von Marianne Vonthron): Dimitar Angelov
· Wanderpokal Ehrenamt: Dinah Sass
· Standpokal Luftgewehr: Michael Stricker
· Standpokal Luftpistole: Pascal Gruber
· Standpokal Mix: Klaus‑Peter Ganz
Mit dem traditionellen Jagdsignal wurde dann der Höhepunkt des Abends, die Proklamation der neuen Königsfamilie, eingeleitet. Bürgermeister Renschler gab die Ergebnisse bekannt und die Vereinsvorstände Alfred Stricker und Klaus-Peter Ganz durften die Insignien an die neuen Würdenträger überreichen:
Jungschützenkönig: Simon Greulich mit den Jungrittern Dimitar Angelov und Moritz Freudensprung.
Schützenkönigin: Stefanie Friedrich mit den Damen Dinah Sass und Christine Baust.
Schützenkönig: Michael Greulich mit den Rittern Martin Lukat und Michael Stricker.
Nach dem feierlichen Gelöbnis fand der gemütliche Teil des Abends statt; parallel hierzu wurde die Tombola mit vielen schönen Preisen durchgeführt. Der Verein bedankt sich herzlich bei den Spendern für die tollen Preise.
Ein großer Dank gilt allen Mitwirkenden — insbesondere der scheidenden Königsfamilie und den Beisitzern für die Dekoration, der Vorstandschaft und den zahlreichen Helferinnen und Helfern, die zum Gelingen dieses Abends beigetragen haben. Die erfolgreiche Mischung aus sportlicher Würdigung, Vereinsleben und geselligem Beisammensein machte die Königsfeier 2026 zu einem gelungenen Höhepunkt unseres Vereinsjahres.
Traditionell wird beim Verein zu Jahresbeginn die Neujahrs-Ehrenscheibe ausgeschossen. Auch in diesem Jahr fanden sich zahlreiche Schützinnen und Schützen am 6. Januar im Schützenhaus ein, um im Stehendanschlag mit dem Kleinkalibergewehr auf 50 Meter die schön gestaltete Scheibe zu erringen. Gestiftet wurde diese von Stefan Rein, der mit dieser schönen Scheibe (gefertigt von Mario Becker) erneut ein echtes Schmuckstück für die Vereinschronik beigesteuert hat.
Zur Mittagszeit begrüßte der Vorsitzende Alfred Stricker die zahlreich erschienenen Mitglieder und Gäste in der voll besetzten Wirtsstube, unter welchen sich auch der Bürgermeister der Stadt, Matthias Renschler, befand. In seiner Ansprache blickte Alfred Stricker auf das erfolgreiche Jahr 2025 zurück – mit sportlichen Erfolgen, aktiver Jugendarbeit, gelebten Traditionen und vorbildlichem Zusammenhalt im Vereinsleben. Zugleich gab er einen Ausblick auf die anstehenden Aktivitäten 2026, bei denen der Gemeinschaftsgedanke wieder im Mittelpunkt stehen soll. „Nur gemeinsam können wir unseren Verein lebendig halten – beim Training, bei Arbeitseinsätzen und beim Feiern“, so der Vorsitzende.
Nach einem gemeinschaftlichen Prosit auf das neue Jahr folgte die mit Spannung erwartete Siegerehrung des Ehrenscheibenschießens. Unter den 32 Teilnehmerinnen und Teilnehmern setzte sich Peter
Scherz mit einem hervorragenden Treffer durch und durfte die von Stefan Rein gestiftete Ehrenscheibe aus den Händen des Vorsitzenden und des Stifters entgegennehmen. Auf den weiteren Plätzen
folgten Rolf Mohr, Konstantin Günther, Nico Noatnick-Schleich und Bruno Beilharz.
Das Gruppenfoto zeigt den Oberbürgermeister, den Vereinsvorsitzenden, den Stifter der Scheibe sowie die erfolgreichen Schützen.
Im Anschluss eröffnete Alfred Stricker traditionsgemäß das Königsschießen, das in diesem Jahr, bei Kaffee und leckeren Kuchen, erstmals bereits Anfang Januar gestartet wurde. Die Proklamation der neuen Königsfamilie ist für den 31. Januar geplant – ein Termin, dem schon jetzt viele mit Vorfreude entgegenblicken.
Der Verein bedankt sich herzlich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, den Helfern und insbesondere bei Stefan Rein für die großzügige Spende der diesjährigen Ehrenscheibe. So startet der Verein schwungvoll und kameradschaftlich ins neue Jahr 2026.
Ein spannendes Wettkampfwochenende erlebten die Schützinnen und Schützen der 2. Bundesliga Südwest mit der Luftpistole auf der Heimschießanlage des SV Walldorf. Während die Walldorfer Gastgeber die Mannschaften aus Püttlingen, Altheim-Waldhausen und Oberkirch empfingen, trafen die übrigen Teams zum Parallelwettkampf beim KKS Hambrücken aufeinander.
Bereits im Vorfeld war klar: Die Ausgangslage hätte spannender kaum sein können. Im Kampf um den Aufstieg lagen der SV Altheim-Waldhausen, der SV St. Peter und der SV Willmandingen mit gleicher Mannschaftspunktzahl an der Tabellenspitze. Dahinter folgte das eng gestaffelte Mittelfeld mit Püttlingen, Walldorf und Hambrücken II. Am Tabellenende befanden sich der SV Oberkirch und der ESV Weil am Rhein II, die um den Klassenerhalt kämpften.
Im ersten Wettkampf des Wochenendes trat der SV Walldorf gegen den SV Püttlingen an. Nach einem äußerst knappen Duell mussten sich die Gastgeber mit 2:3 geschlagen geben und rutschten damit zunächst auf Rang sechs ab. In der Mittagsrunde stand dann der Abstiegskampf im Fokus – die Ergebnisse blieben eng, die Tabelle rückte weiter zusammen. Zwischenzeitlich fand sich Walldorf gar auf dem Relegationsplatz wieder.
Doch im entscheidenden letzten Wettkampf zeigten die Walldorfer Nervenstärke: Mit einem überzeugenden 4:1-Sieg gegen den SV Oberkirch sicherte sich das Team den fünften Tabellenplatz und damit den sicheren Klassenerhalt.
Für den SV Walldorf gingen Konstantin Günther, Jan Hechler, Stefanie Friedrich, Julius Besser, Karsten Quintel und Marcel Jung an den Start. Besonders stark präsentierten sich Anthoni Wey und Claire Romang vom SV Püttlingen, die beide das Tagesbestergebnis von 377 Ringen erzielten. Das Mannschaftsbestergebnis des Wochenendes erreichte der SV Altheim-Waldhausen mit 1842 Ringen, dicht gefolgt von Walldorf mit hervorragenden 1841 Ringen.
Endtabelle:
Mit einem starken Finish verabschiedet sich der SV Walldorf aus der Bundesliga-Saison – und darf sich über den verdienten Klassenerhalt freuen.
Die Sportschützen der Astorstadt Walldorf trauern um ihren Kameraden Hans-Peter Wessel, der am 22. Dezember im Alter von 91 Jahren verstorben ist.
„Schützenbruder“ Hans-Peter wurde – zusammen mit Lothar Baust und Heinz Bruckner – im Jahre 1978 Mitglied des SV Walldorf und übernahm in der nachfolgenden Zeit unter anderem auch Verantwortung in der Führung des Vereins.
Zu nennen sei dabei das von ihm im Jahre 1986 bekleidete Ehrenamt des Schützenmeisters und damit 2. Vorsitzenden im Walldorfer Schützenverein. Dieser Tätigkeit in der Vereinsführung ging 1978 die Berufung zum Pressereferenten voraus; ein Ehrenamt, das Hans-Peter Wessel bis zum Jahre 1982 bekleidete.
All sein Engagement im derzeit 96 Jahre alten Walldorfer Schützenverein war stets anerkannt und fand zu Recht auch in mancherlei Auszeichnungen und Ehrungen eine gebührende Würdigung. „Sein“ SV Walldorf ernannte ihn bei der Königsfeier 2021 zum Ehrenmitglied.
Sichtbare Auszeichnungen, die Hans-Peter zuteil wurden, waren die Verleihung der Vereins-Ehrennadel in Silber, die Ehrennadel des Sportschützenkreises Wiesloch in Bronze sowie die goldenen Ehrennadeln des Badischen Sportschützenverbandes und des Deutschen Schützenbundes.
Den Angehörigen von Schützenbruder Hans-Peter Wessel wendet sich unsere
von Herzen kommende Anteilnahme zu.
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